Was Unternehmen fragen, die in den jeweils anderen Markt wollen.
Reicht es nicht, meine Website übersetzen zu lassen?
Selten. Eine Wort-für-Wort-Übersetzung liest sich für Muttersprachler erkennbar fremd, und sie trifft die Suchbegriffe nicht: Was in Deutschland gesucht wird, ist im spanischen Markt oft ein anderer Begriff, kein übersetzter. Wir schreiben die Zielsprache neu auf Grundlage dessen, was dort tatsächlich gesucht wird.
Brauche ich eine spanische Firma, um in Spanien zu verkaufen?
Für viele Fälle nicht — das hängt aber von Ihrer Tätigkeit, Ihren Umsätzen und der Frage ab, ob Sie an Unternehmen oder an Verbraucher verkaufen. Hier ist unsere Grenze: Das ist eine steuerliche und rechtliche Frage, die Ihr Steuerberater beantworten muss, nicht wir. Wir sagen Ihnen, was die Website und die Pflichtangaben in beiden Ländern brauchen.
Wer betreut mich — jemand vor Ort oder aus der Ferne?
Die Firma sitzt in Manises bei Valencia, der Gründer ist Deutscher und kommt aus Rheinhessen. Gearbeitet wird digital, in Deutsch, Spanisch, Englisch oder Russisch. In und um Valencia sind persönliche Treffen tatsächlich möglich; in Deutschland sind wir nicht vor Ort und behaupten es auch nicht.
Übernehmt ihr auch den Vertrieb oder die Akquise im Zielmarkt?
Nein. Wir sind keine Vertriebs- oder Akquise-Agentur und schicken niemanden für Sie zum Kunden. Unsere Arbeit endet dort, wo Ihre anfängt: Wir arbeiten an Ihrer Sichtbarkeit im Zielmarkt und daran, dass Anfragen den Weg zu Ihnen finden — über die Website in der Landessprache, über Google Ads und über Sichtbarkeit in KI-Antworten. Den Abschluss machen Sie und Ihr Vertrieb. Wenn Sie zusätzlich jemanden vor Ort brauchen, der aktiv verkauft, sagen wir Ihnen das offen, statt es mitzuverkaufen.
Welche Pflichtangaben braucht eine Website in Spanien?
Spanien verlangt nach dem LSSI-CE Angaben zum Betreiber, die dem deutschen Impressum ähneln, dazu Datenschutzhinweise nach der DSGVO — die gilt in beiden Ländern gleichermaßen. Unterschiede gibt es bei Registerangaben und Steuernummern. Wir bauen die Struktur, die inhaltliche Freigabe der Rechtstexte gehört zu Ihrem Anwalt oder Steuerberater.
Zahle ich in Spanien andere Preise als in Deutschland?
Nein. Dieselben Preise für beide Märkte, ohne Auf- oder Abschlag nach Herkunftsland: Projekt 499 € netto einmalig oder Partnerschaft ab 349 € netto im Monat. Wie viel Umsatzsteuer hinzukommt, richtet sich nach Ihrem Sitz — den Endbetrag nennen wir Ihnen im Angebot, bevor Sie zusagen.
Womit fängt ein Markteintritt in Deutschland an?
Mit der Sprache und den Pflichtangaben, nicht mit der Werbung. Deutsche Kunden erwarten ein Impressum, eine Datenschutzerklärung und einen Text, der auf Deutsch geschrieben ist und nicht übersetzt klingt. Erst wenn das steht, lohnt sich Werbebudget — sonst führen Anzeigen auf eine Seite, die Vertrauen kostet statt es aufzubauen.
Warum Deutschland und nicht gleich ganz Europa?
Weil Deutschland der größte einzelne Markt der EU ist: rund 4,5 Bio. € Wirtschaftsleistung, 23,8 % des EU-Bruttoinlandsprodukts (Eurostat, 2025). »Europa« heißt in der Praxis mehrere Sprachen, mehrere Rechtsräume und mehrere Werbekonten gleichzeitig. Ein Land nach dem anderen ist billiger, und man sieht früher, ob es funktioniert.
Wie lange dauert es, bis wir im anderen Markt gefunden werden?
Zwei verschiedene Uhren. Bezahlte Anzeigen laufen ab dem Tag, an dem das Konto steht — dort ist die Frage nur, wie schnell die Suchbegriffe des Zielmarkts sitzen. Unbezahlte Sichtbarkeit in Google und in KI-Antworten braucht Monate, weil erst Inhalte da sein müssen, die eine Suchmaschine ranken kann. Wir sagen Ihnen keinen Termin zu, den wir nicht messen können.